Etappen

21. 29.05.2010
Markdorf - Konstanz

 

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7. Gaukönigshofen - Uffenheim

gute Markierung des Jakobsweges Samstag, 15. Mai 2010

26 km / 7 h
Gaukönigshofen – Rittershausenl – Osthausen – Hemmersheim - Pfahlenheim – Uffenheim
Das Frühstücksbuffet ist ausgezeichnet hier. Eigentlich erstaunlich, so ein Hotel in einem solchen Kaff auf einem Hügel oben. Um halb neun starte ich auf eine relativ kurze Etappe, sofern ich bei der Unterkunftssuche keine Überraschung erlebe. Der Weg verläuft noch weitere, mehrere Kilometer auf dem Bahntrassee. In Rittershausen verlässt der Jakobsweg dieses Trassee und verläuft über Wiesen und Felder über sanfte Hügel. Alle zwei bis drei Kilometer durchquere ich kleine Ortschaften. Es gibt aber nirgends ein Restaurant oder einen Laden. In hemmersheim wähle ich den Weg direkt nach Uffenheim und verzichte also auf Aub. Jetzt setze ich mich auf eine kleine Wiese und esse noch ein Brötchen mit Käse, welches ich von gestern übrig hatte. In einer Bäckerei habe ich noch eine doppelte Schnecke gekauft, diese wird auch gleich verspiesen. Jetzt wandere ich im gleichen Stil weiter, alles Wiesen und Felder soweit das Auge reicht. Das Wetter ist bedeckt und viel zu kalt für diese Jahreszeit! Natürlich, jetzt sind ja die Eisheiligen! Es regnet zum Glück nicht, aber es sieht die ganze Zeit so aus, als beginne es sogleich mit Regnen. Nach der Unterquerung einer Autobahn kann ich weit hinten mein Ziel Uffenheim erkennen. Aber es sind noch bestimmt fünf Kilometer bis dorthin. Das heisst eine Stunde lang marschieren immer mit dem Ziel im Blickfeld. Endlich erreiche ich Uffenheim und finde im Hotel Schwarzer Adler auf Anhieb ein Zimmer, wau! Weil es erst vier Uhr nachmittags ist, habe ich wieder einmal viel Zeit für mich. Und für einen Stadtrundgang. Es ist ein sehr kleines, schmuckes Städtchen mit Stadtmauern, aber für einen Samstag wirklich nichts los. Das Nachtessen in der gut besetzten Gaststube meiner Unterkunft schmeckt ausgezeichnet.