Etappen

1. 02.09.2012
Grevenbroich - Köln
2. 03.09.2012
Köln - Brühl
3. 04.09.2012
Brühl - Euskirchen
7. 08.09.2012
Kronenburg - Prüm
8. 09.09.2012
Prüm - Waxweiler

 

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29. Grancey-le-Château - Til-Châtel

Til-Châtel Samstag, 27. Mai 2017

30 km / 7 h
Grancey-le-Château – Marey-sur-Tille – Is-sur-Tille – Marcilly-sur-Tille - Til-Châtel
Nach dem Frühstück starte ich bereits kurz nach acht Uhr. Ich frage Herr Naudet noch, was ich für die Übernachtung und die gute Verpflegung bezahlen muss. Er erklärt mir, dass ich so viel geben kann, wie ich möchte. Weil ich es hier sehr gut hatte und Herr Naudet mir beim Zimmer suchen sehr hilfreich war, gebe ich einen grosszügigen Betrag. Ich kaufe beim Bäcker noch Mineralwasser, denn es wird heute wieder sehr heiss. Die Streckenführung scheint neu zu sein. Ich wandere den Muscheln nach, und diese Tour stimmt nur etwa zu 10% der im Buch beschriebenen Route. Und auch der GPS Track ist vor allem auf der zweiten Streckenhälfte anders. Also muss ich mich auf die Muscheln alleine verlassen. Der Weg ist abwechslungsreich und sehr schön, mit nur wenigen Asphaltstrassen bis Is-sur-Tille. Es ist wieder Bilderbuchwetter und über 30 Grad heiss. Ich komme recht ins Schwitzen, vor allem beim Aufstieg ungefähr in der Mitte der Etappe und auf der langen Landstrasse zwischen Is-sur-Tille und Til-Chatel. In Til-Chatel drehe ich ein paar Runden, bis ich die Unterkunft finde.
Die Frau Dominique Tortelier mit ihrer elfjährigen Tochter Marie-Ann ist sehr nett. Dominique ist erst seit diesem Jahr Mitglied von Acceuille Pelerin, und ich bin der allererste Pilger bei ihr. Das ist natürlich etwas speziell.
Weil die Tochter heute Abend eine Tanzaufführung hat, werde ich am Abend alleine zu Hause sein. Während ich bei der einen Tankstelle an der Bar etwas trinken gehe und bei der anderen Tankstelle je eine Flasche Wein und Mineral kaufe, kocht Dominique für mich ein Nudelgericht. Als ich zurück komme, sind Dominique und Marie-Ann bereits weg. Ich esse das Nudelgericht alleine und geniesse den Wein dazu. Nun beantworte ich ein paar WhatsApp Nachrichten, versende ein paar Fotos, schreibe mein Tagebuch und plane noch die morgige Etappe.