Etappen

11. 12.09.2012
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Mannebach - Borg
14. 21.09.2011
Borg - Koenigsmacker
18. 01.05.2012
Metz - Gorze

 

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30. Til-Châtel - Messigny-et-Ventoux

Wiese Sonntag, 28. Mai 2017

21 km / 5.5 h
Til-Châtel – Gemeaux – Marsannay – Le-Bois – Savigny-le-Sec - Messigny-et-Ventoux
Die Geschichte dieser Etappe ist schnell erzählt. Nach dem Frühstück frage ich Dominique und ihr Mann, den ich heute Morgen zum ersten Mal sehe, wieviel ich für die Übernachtung und die Verpflegung bezahlen muss. Sie sagten mir einen sehr bescheidenen Richtpreis. Ich war ja wirklich froh, dass ich überhaupt eine Unterkunft gefunden habe, und darum runde ich grosszügig auf.
Nun starte ich bei strahlendem Sonnenschein. An der Agip Tankstelle kaufe ich Mineralwasser. Dann wandere ich über die Landstrasse D974, denn ich will nicht nach Marcilly-sor-Tille zurück. Es geht eigentlich recht gut, teilweise auf Feldwegen neben der Strasse. Nach gut einer Stunde münde ich in den Original-Jakobsweg ein. Nun folgt ein herrlicher Abschnitt zwischen Feldern hindurch, alles geradeaus. Zwischendurch ist fast kein Weg mehr zu sehen. Etwa nach zwölf Kilometern bei Marsannay picknicke ich im Schatten. Ich esse noch vom Salami, und das drei Tage alte Baguette ist etwas hart geworden. Nun kommen noch heisse Landstrassen an zwei riesigen Steinbrüchen vorbei und weiter bis ins Ziel. Heute ist Sonntag und auf den Steinbrüchen ist es ruhig. In Messigny-et-Ventoux gibt es genau ein Restaurant, welches am Sonntag eigentlich offen sein sollte. Bei diesem Restaurant, Auberge Tilleul möchte ich einen Tisch für heute Abend reservieren. Leider haben sie heute Abend doch geschlossen. Die Serviertochter ist nicht sehr nett und auch nicht geschäftstüchtig, ich kann nicht einmal mehr etwas trinken und auch keine Getränke zum Mitnehmen kaufen. So warte ich durstig bis das Ehepaar eintrifft, bei denen ich Bed & Breakfast gebucht habe.
Plötzlich kommen sie und sind sehr nett. Ich erhalte ein sehr gepflegtes, ruhiges Zimmer mit eigenem Bad und einem kleinen Gartensitzplatz. Nun bekomme ich auch ein feines belgisches Bier, welches ich nach dem Duschen im Schatten auf dem Gartensitzplatz geniesse. Nun schreibe ich noch ein paar WhatsApp, wasche Kleider und telefoniere nach Hause.
Weil in der Umgebung heute kein Restaurant offen ist, darf ich mit dem Ehepaar essen. Zum Nachtessen gibt es eine feine Lasagne, Käse und ein Dessert. Dazu trinken wir einen feinen Burgunder. Wir reden noch eine ganze Weile, bis ich dann müde ins Bett gehe.