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14. Borg - Koenigsmacker

Apach Mittwoch, 21. September 2011

20 km / 6 h
Borg - Perl –Apach - Sierck-les-Bains – Hunting – Métrich - Koenigsmacker
Das Frühstück ist wie gewohnt reichhaltig mit Ei und viel Aufschnitt. Nach dem Packen der Rucksäcke verabschieden wir uns vom netten Wirtepaar. Ein asphaltierter Weg führt uns lange geradeaus parallel zur Landstrasse, dann über eine Autobahnbrücke und nachher bergab. Durch wunderschöne Rebberge gelangen wir nach Perl. Die Aussicht auf das Moseltal ist sehr eindrücklich, das Wetter leider etwas trüb und grau. Es ist zum Glück trocken und somit sehr angenehm zum Wandern. Perl habe ich mir etwas grösser und schöner vorgestellt. Perl ist also keine Perle. Die Kirche und die Strasse ist eine einzige, riesige Baustelle. Nach einem Kaffeehalt in einer Bäckerei wandern wir weiter durch Rebberge nach Apach und überqueren hier die Grenze nach Frankreich. Ade Deutschland, auf Wiedersehen!
Der Weg ist nun nicht mehr markiert und ich brauche die Wegbeschreibung. Mit meinen inzwischen grossen Erfahrung und den ausgedruckten Karten finden wir den weiteren Wegverlauf. An der Mosel und dem Bahntrassee entlang erreichen wir Sierck-les-Bains. Nach der Besichtigung der Altstadt steigen wir die Strasse und später eine lange Treppe hoch, hinter der imposanten Burg. Nachher folgt ein längeres Waldstück bergauf bis zum Plateau Altenberg. Hier oben geniessen wir die wunderschöne Aussicht auf das Moseltal und weiter westlich die vier markanten Kühltürme eines Kernkraftwerkes. Bei der kurzen Mittagsrast essen wir hungrig zwei mitgebrachte, süsse Dinger aus der Bäckerei. Nach einem weiteren kurzen Stück auf dem Hügelrücken, verlassen wir den Jakobsweg, und ich führe uns mit Hilfe der Karten den Wald hinunter bis Hunting. Nach einem Kilometer Feldweg folgen wir einer viel befahrener Autostrasse. Hier stimmt die Karte überhaupt nicht mehr. Zum Glück können wir die gefährliche Autostrasse nach rechts in den Ort Métrich verlassen. Noch eine kurze Rast auf einer bequemen Bank und dann nur noch zwei Kilometer und wir erreichen unsere Unterkunft das Hotel Lorraine in Koenigsmacker. Bevor wir das Zimmer beziehen kaufen wir im Laden gegenüber noch ein paar lebensmittel und zwei Liter Badoit. Das Zimmer hier ist mittelmässig, und es riecht nach abgestandenem Rauch. Nach der Dusche besuchen wir die Kirche und trinken in der Bar nebenan einen Apéro, bis wir dann um 19 Uhr zum Nachtessen im Restaurant des Hotels gehen.