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19. Gorze - Pont-à-Mousson

Langer Weg Mittwoch, 02. Mai 2012

24 km / 8 h
Gorze – Arnaville – Pagny-sur-Moselle – Vaudières – Norroy-lés-Pont-à-Mousson - Pont-à-Mousson
Das Morgenessen besteht für uns etwas ungewohnt aus Joghurt mit Honig und Bananen, Brioche mit Butter und Konfi, Kaffee und Orangensaft. Nach dem Packen warten wir noch ein Gewitter ab, müssen aber dennoch unsere Regenklamotten anziehen, weil es immer noch leicht regnet. Wir verabschieden uns von Carol und wandern Richtung Kirche und verlassen nun den ländlichen Ort. Bereits nach kurzer Zeit regnet es nicht mehr und wir können die Regenjacken ausziehen. Wir wandern hoch durch einen Wald auf ein Plateau. Zwischendurch müssen wir nochmals die Jacken anziehen, weil es wieder regnet und schon bald können wir sie definitiv ausziehen. Auf dem Plateau wandern wir wieder bergab in Richtung Mosel. Nach einem kurzen Halt in Arnaville wandern wir weiter und später etwa zwei Stunden einem Kanal, parallel der Mosel entlang schnurgerade durch Buschwerk und Bäumen. Die breite Moselebene ist ein riesiges Naturparadies, und die Vögel pfeifen und zwitschern vergnügt um die Wette.
Angelika wandert wirklich sehr gut mit. Nun unterqueren wir eine imposante TGV Brücke, welche quer über das ganze Moseltal führt. In Vandières, nach fast vier Stunden sind wir etwas müde und haben vor allem Hunger. Wir finden hier tatsächlich ein feines Restaurant. Wir müssen etwas lange warten, bestellen dann aber eine Viergang Menü. Somit haben wir hier eine ausgiebige und erholsame Mittagspause.
Gestärkt, ausgeruht und voll motiviert nehmen wir die restlichen zwei Stunden unter die Füsse. Der pilgerfreundliche Weg, praktisch kein Asphalt, führt wieder auf eine Anhöhe hinauf und dann entlang des Hügelzuges hoch über der Mosel entlang. Nach einem letzten Waldstück wandern wir bergab, unserem Ziel der Stadt Pont-à-Mousson entgegen. Müde erreichen wir den zentralen Place Duroc und über die Moselbrücke unser Hotel Bagatelle. Nach der Dusche sind wir wieder frisch für ein Bierchen am Place Duroc. Um halb acht Uhr essen wir im Restaurant des Hotels nur noch eine Kleinigkeit, denn wir hatten ja bereits ein ausgiebiges Mittagessen.