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40. Buxy - St. Gengoux-le-National

ländlicher Ort Montag, 05. Mai 2014

17 km / 4 h
Buxy – Chenoves – Culles-les-Roches - St. Gengoux-le-National
Das Frühstück im Hotel ist sehr gut, bis jetzt mit Abstand das Beste. Darum starten wir gut motiviert in die heutige Etappe, nachdem wir im Hotel noch einen Liter San Pellegrino gekauft haben in Richtung Ortszentrum. Am Montag sind in Frankreich alle Geschäfte geschlossen, mit Ausnahme von Bäckereien. Also kaufen wir als Verpflegung ein Baguette und zwei süsse Teile. Jetzt wandern wir der viel befahrenen Hauptstrasse entlang, bis wir nach ein paar Kilometern rechts auf einen Weg hoch zum Jakobsweg zurückkehren.
Während des Aufstieges geht es Angelika erstaunlicherweise immer besser. Das letzte Stück als Abkürzung erfolgt durch ein Dickicht. Zum Glück gibt es hier keine Zecken. Oder gibt es hier welche? Jedenfalls haben wir keine gesehen oder erlebt. Endlich sind wir auf dem Weg zurück. Eine kurze Zeit später überholt uns tatsächlich ein Jakobspilger. Es ist ein Franzose, so um die 40 Jahre jung. Er startete in Nancy und will bis Santiago. Bis jetzt ist er 14 Tage unterwegs. Einen grossen Teil sind wir ja auch schon gegangen. Wir wünschen ihm Buen Camino oder eben Bonne Route, wie man in Frankreich so sagt.
Wir nehmen es etwas gemütlicher, denn wir haben ja auch eine relativ kurze Etappe vor uns.. Etwa vier Kilometer vor unserem Ziel picknicken wir am Wegrand und essen unsere süssen Teile von der Bäckerei.
Nach der ausgiebigen Rast an der Sonne geht es gemütlich weiter. Schon bald wandern wir zu unserem Etappenort hinunter. In einer Bar trinken wir noch etwas, bevor wir unser reserviertes Chambre d’Hôte Tilleul suchen.
Die nette Frau in diesem altehrwürdigen Haus empfängt uns freundlich und führt uns ins Zimmer. Nach der Dusche unternehmen wir noch einen Stadtrundgang, kaufen am Stand des Chilbimarktes eine Portion Pommes und gehen dann einen Apero trinken. Das Nachtessen gibt es um 19.30 Uhr.
Es sind noch zwei weitere Pilger hier. Eine Frau und ein Mann, die beide alleine unterwegs sind. Wir erzählen uns gegenseitig über allerlei über interessante Erlebnisse und Erfahrungen auf unseren verschiedenen Jakobswegen. Kurz nach dem Nachtessen gehen alle in ihre Zimmer.