Etappen

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Chagny - Mellecey
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1. Grevenbroich - Köln

Braunkohlekraftwerk in Grevenbroich Sonntag, 02. September 2012

39 km / 9 h
Grevenbroich – Rommerskirchen – Stommeln – Pullheim – Köln
Eigentlich möchte ich dieses Jahr den Jakobsweg von Köln nach Trier gehen. Weil aber meine Frau Angelika aus Grevenbroich, etwas nördlich von Köln stammt, beschliesse ich von dort zu starten. Das bedeutet aber ein Tag länger und zwar ein happiger, wie sich dann rausstellt.
Am Samstag, 1. September 2012 fahre ich also von Wil mit dem ICE ab Basel bis Köln und dort weiter nach Grevenbroich. Dort kann ich liebenswürdigerweise bei meiner Schwägerin Ellen und Schwager Fritz übernachten. Der wie immer fröhliche und aufgestellte Neffe Gordon holt mich am Bahnhof ab. Nach einem Bier mit Fritz und einem Film gehen wir drei, Fritz, Gordon und ich zum Schützenfest, welches zufällig heute stattfindet. Am Bahnhof am Bierstand trinke ich ein paar Alt und Fritz ein paar Kölsch. Zwischendurch bestaune ich den Fackelumzug. Nach der Arbeit trifft Ellen zu uns. Bald gehen wir müde nach Hause.
Nach dem Frühstück mit frischen Brötchen starte ich nach 9.15 Uhr, etwas spät auf die lange Etappe. Die Landschaft hier ist nicht besonders attraktiv, eher langweilig und eintönig. Mit Ausnahme des künstlichen, aufgeschütteten Hügels südlich von Grevenbroich ist alles flach. Es hat nur Felder und Wiesen, ab und zu ein paar Sträucher und Bäume. Die Felder sind geprägt von den zahlreichen Hochspannungsmasten und Leitungen, die von den verschiedenen Kohlekraftwerken wegführen. Dazwischen befinden sich noch mehrere Windmühlen, die allesamt still stehen und heute keinen Strom liefern, es herrscht Flaute.
Ich wandere also durch die langen, meistens asphaltierten Wege über die Felder. Ab und zu sind auch ein paar Radfahrer unterwegs, zu Fuss eher weniger. Ich durchquere die verschiedenen Dörfer und erreiche müde den Stadtrand von Köln. Den Dom und den Fernsehturm kann ich bereits etwa 20 km entfernt bereits erkennen. Von Bocklemünd ist es noch ein sehr langes Stück bis ins Stadtzentrum. In Ehrenfeld telefoniere ich noch kurz mit Angelika und meinem Sohn Patrick, alles okay!
Mit den ausgedruckten Karten und den GPS finde ich den Weg und auch das Hotel (oder besser Hostel) gut. Im 4 Bett Zimmer sind bereits zwei andere, ein Kanadier und ein Deutscher. Nach der Dusche und Umziehen möchte ich in die Altstadt in ein Kölsch Brauhaus. Um 18.30 Uhr geht doch der Kanadier bereits ins Bett 
In der Altstadt sind sehr viele Leute, und weil es noch warm ist, kann ich beim Gaffel Haus draussen essen. Ich bestelle natürlich ein Kölsch und zum Essen einen Spannferkel Spiess mit Bratkartoffeln. Nach dieser langen und strengen Startetappe schmeckt alles ausgezeichnet. Nun marschiere ich zum Hotel zurück und gehe unterwegs noch ein Reissdorf Kölsch trinken.