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23. Autreville - Neufchâteau

Neufchâteau Sonntag, 06. Mai 2012

25 km / 7 h
Autreville – Sainte-Elophe - Neufchâteau
Heute gibt es erst um acht Uhr Frühstück. Somit haben wir genug Zeit, um aufzustehen und gemütlich unsere sieben Sachen zu packen. Als wir das Hotel verlassen und auf der Hauptstrasse in Richtung Römerstrasse wandern, beginnt es bereits wieder zu regnen., aber zum Glück nicht lange. Nun folgt wieder die schnurgerade Römerstrasse. Diese führt von Trier bis Lyon über 1000 Kilometer weit. Unglaublich was die Römer vor rund 2000 Jahren da geschaffen haben. Wir wandern und wandern über Felder, durch Wälder, dann wieder über Felder, immer geradeaus und immer wieder Regenschutz anziehen, dann wieder ausziehen, wieder anziehen. Gefühlte zehn Mal beginnt es heute zu regnen und hört nach etwa 10 Minuten jeweils wieder auf. Etwa nach der Hälfte der flachen, etwa 12 Kilometer langen Strecke kommt ein Graben und der Weg macht ein paar kleine Schlaufen. Nachher geht’s wieder schnurgerade auf dem matschigen Weg weiter. Angelika geht hier immer im gleichen Takt und mit einer sehr konstanten Geschwindigkeit, also genau wie eine Musterpilgerin. Sie wandert nicht sehr schnell, aber sehr regelmässig, lange und weit, sehr ökonomisch. Nach den spirituellen 12 Kilometern erreichen wir Sainte-Elophe. Hier gibt es ein sehr schönes Chambre d’Hôte. Aber für uns ist es noch zu früh. Auf einer Bank bei der Statue Saint Elophe trinken wir Wasser und essen einen Riegel und etwas Schokolade. Dann steigen wir den Hang zur Hauptstrasse hinunter.
Nun folgt ein sehr schönes Tal. Leider regnet es immer wieder. Über einen Hügel am Flugplatz vorbei erreichen wir Neufchâteau. Nun müssen wir noch ein Hotelzimmer suchen. Die ersten beiden sind geschlossen. Im dritten, dem Hotel Eden sind wir fündig.
Wir beschliessen hier den Jakobsweg zu unterbrechen, mit dem Zug für zwei Tage nach Dijon zu gehen und dort noch ein paar Etappen im Burgund anzuhängen. Das fehlende Stück zwischen Neufchâteau und Dijon, etwa eine Woche, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.
Wir buchen im Internet ein Zimmer in Dijon für zwei Nächte und besuchen nun für einmal eine Pizzeria. Müde und gestärkt gehen wir ins Hotel und verfolgen im Fernseher die Wahlen des französischen Präsidenten, Holland gewinnt gegen Sarkozy.