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26. Montigny-le-Roi - Langres

Langres Mittwoch, 24. Mai 2017

26 km / 7 h
Montigny-le-Roi – Chauffourt – Changey – Champigny-les-Langres - Langres
Das Frühstück ist für französische Verhältnisse ganz okay. Schon kurz nach acht Uhr möchte ich starten. Da sehe ich noch Markus, den einen Deutschen von gestern. Nach kurzem Gespräch verabschiede ich mich und wandere los. Es ist wieder schön und heiss, wobei jetzt am Vormittag bläst noch ein angenehmes Lüftchen. Das möchte ich etwas nutzen, darum schreite ich zügig voran. Es hat wieder sehr viele Asphaltstrassen, wenigstens fast kein Verkehr. Nach der Autobahnunterführung, also nach etwa zwei Stunden gibt es doch tatsächlich einen schönen Waldweg. Ich geniesse den kühlen Schatten. Nach ungefähr einer halben Stunde ist die kühle Waldpartie leider schon fertig. Nach ungefähr 15 Kilometern, das heisst etwa drei Stunden lege ich eine Pause ein, trinke etwas, wechsle die verschwitzten Socken und entspanne und lüfte ich die überhitzten Füsse. Nun wandere ich noch eine Stunde weiter und raste dan wieder unter einem Schatten spendenden Baum. Ich trinke einen halben Liter Mineral und esse noch das letzte Salamettli. Ich lege mich etwas hin und schlafe prompt fast ein, es ist richtig entspannend.
Ich habe ja genug Zeit, denn es sind nur noch vier Kilometer, aber mit einem happigen Aufstieg am Schluss. Nun nehme ich also das letzte Stück unter die Füsse. Nach dem Überqueren des Kanals, der die Marne mit der Saône verbindet, beginnt es zu steigen. Je näher ich an die Stadt Langres komme, desto steiler wird es. Ich komme gehörig ins Schwitzen an der prallen Sonne da hoch.
Aber dann erreiche ich die Stadtmauer und wandere durch eines der Stadttore. Es ist wirklich ein schmuckes Städtchen auf einer Anhöhe, mit zahlreichen Touristen. Es ist leider nicht autofrei. Das zentral gelegene Grand Hotel de l‘Europe finde ich schon sehr bald. Mein Zimmer ist im Nebengebäude in der zweiten Etage. Aber es ist ganz ordentlich und wieder etwas günstiger als gestern. Nach dem Duschen geniesse ich den späten Nachmittag bei einem Bierchen . Nachher kaufe ich noch Proviant und mache einen kleinen Stadtrundgang. Es gibt hier auch eine Pilgerherberge. Dort erhalte ich einen Stempel und ein paar nützliche Adressen von Acceuille Pelerin auf dem weiteren Weg. Acceuille Pelerin ist ein Verein von Personen oder Familien, die ausschliesslich Pilger beherbergen. Nun möchte ich noch die Unterkunft für Freitag und Samstag buchen. Das ist jedoch gar nicht so einfach, denn bei diesem Kaiserwetter und der Feiertag Brücke nach Auffahrt sind sehr viele Leute unterwegs. Überall wo ich anrufe, ist alles schon voll. Was mache ich nun? Muss ich irgendwo draussen übernachten? Oder eine Nachtwanderung einlegen? Nun endlich habe ich für Freitag etwas gefunden. Bei einem Acceuille Pelerin. Nun bin ich jedoch hungrig und gehe im Hotel Restaurant etwas essen.