Etappen

 

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25. Bourg Ste-Marie (Graffigny-Chemin) - Montigny-le-Roi

Meuvi Dienstag, 23. Mai 2017

30 km / 7 h
Bourg Ste-Marie – Hacourt – Meuvi – Léniceul - Montigny-le-Roi
Nach dem etwas einfachen Morgenessen, wie in Frankreich eben so üblich, bin ich motiviert um halb neun Uhr gestartet. Zuerst wandere ich ein paar Kilometer zurück bis auf den Weg beim kleinen Bahnhof von Hacourt. Es ist wieder heisses Sommerwetter und es hat viele Asphaltstrassen. Die Gegend hier in Marne Champagne ist sehr ländlich. Es hat weisse Kühe, dann wieder ganz schwarze und etwas später schwarz weiss gefleckte wie in Fribourg. In Meuvi picknicke ich im Schatten der Kirche mit dem krummen Dach auf dem Kirchturm. Dieser erinnert mich an die Kirche von Saint Comte-d’Olte am Lot.
Gestärkt wandere ich weiter. Zum Glück kommen ein paar Wolken und nehmen mir die grösste Hitze. Dennoch muss ich aufpassen, dass ich nicht den Wolf zwischen den Beinen bekomme. Ich wandere immer weiter, bis ich am Fusse des kleinen Berges Montigny bin.
Nach Bezug des Hotelzimmers heisst es duschen und erstmals Kleider waschen. Nun habe ich grossen Durst und gehe etwas trinken. Da treffe ich zwei sehr nette Deutsche, Uli und Markus, die auch auf dem Jakobsweg sind. Wir erzählen uns gegenseitig sehr viel. Beide sind auch Informatiker. Sie wandern jedes Jahr zusammen für eine Woche. Leider war heute ihre letzte Etappe für dieses Jahr. Wir essen zusammen im Restaurant, jedoch vorne in der Brasserie und nicht hinten im weiss gedeckten Restaurant. Überhaupt essen alle Leute hier vorne, und die Speisekarte ist etwa dieselbe. Weil wir sehr hungrig sind, bestellen wir jeder zwei Hauptgänge und trinken ein paar Gläser Weiss- und Rotwein. Das Essen schmeckt ganz ausgezeichnet. Und die etwas behäbige Servierfrau kann für die Rechnung sogar alle unsere Speisen und Getränke jedem richtig zuordnen. Ich gebe den beiden Deutschen, die beide aus der Nähe von Heidelberg stammen, noch meine Koordinaten bekannt. Nun sind wir alle müde und gehen auf unsere Zimmer.