Etappen

 

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18. Altmannstein - Böhmfeld

Jakobsweg Mittwoch, 16. September 2015

32km / 8 h
Altmannstein – Tettenagger – Stammham - Böhmfeld
Nach dem Frühstück verabschiede ich mich vom sehr netten Wirtepaar und starte relativ früh, kurz nach acht Uhr auf die heutige, lange Etappe. Nach kurzem steilen Aufstieg ist der ganze Rest der Etappe relativ flach. Ich erreiche wieder den Limes, entferne mich dann aber. Nach fünf Kilometer Waldwegen wandere ich etwa fünf weitere Kilometer über Felder, bevor dann der riesige Wald Köschinger Forst beginnt.
Ich durchwandere den Südzipfel mit ungefähr zehn Kilometer Länge. Unterbrochen wird dieses Waldstück nur durch die Waldlichtung mit dem Örtchen und der Wallfahrtskirche Bettbrunn. Ich komme zügig voranund erreiche kurz nach 13 Uhr bereits Stammham. Das Wetter ist ideal, wolkig mit wenig Sonne, etwa 20 Grad und trocken, perfekt! Nach Besuch der Kirche und einer kleinen Einkehr beim ehemaligen Gasthof Ortner, das jetzt eine Pizzeria ist, wandere ich meinem Ziel noch durch ein längeres Waldstück entlang. Der Schluss bildet eine mehrere Kilometer lange, schnur gerade Römerstrasse. Diese Etappe war zwar lang, aber nicht langweilig, weil es doch sehr viel Abwechslung hatte.
Nun bin ich in einem „grünen Hotel“ gelandet. Das Ökohotel verwendet ausschliesslich Bio Produkte und wenn immer möglich, lokale Produkte. Ich bin gespannt auf das Nachtessen.
Dafür funktioniert das WLAN nicht. Bezüglich WLAN und Kreditkarten ist Deutschland noch ein Entwicklungsland. Das war sogar in Tschechien viel besser.
Nun plötzlich funktioniert das WLAN doch noch, und ich kann meine Whatsapp Nachrichten lessen und beantworten. Es freut mich riesig, dass es meinem Sohn Patrick beim Assessment bei der Swiss so gut gegangen ist, herzliche Gratulation.
Aber schade ist, dass ich meinen Bruder Roli in Kehlheim um einen Tag verpasst habe. Er ist der Donau entlang, auch zu Fuss unterwegs von der Quelle bis nach Wien oder eventuell noch weiter. Roli ist heute Abend in Kehlheim eingetroffen.
Das Bio Essen heute Abend schmeckt ausgezeichnet, ist verständlicherweise jedoch etwas teuer.