Etappen

11. 17.08.2005
Lausanne Vidy - Rolle
12. 18.08.2005
Rolle - Commugny
14. 20.08.2005
Beaumont (F) - Frangy
15. 21.08.2005
Frangy - Serrières
16. 22.08.2005
Serrières - Yenne
17. 23.08.2005
Yenne - Le Verrou

 

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23. Le Tracol - Tence

Abstieg vom Tracol Montag, 29. August 2005

32 km / 7.5 h
Le Tracol - Les Sétoux – Montfaucon – Tence
Bereits vor sieben Uhr werden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Es gibt einen Traumtag, wolkenlos, stahlblauer Himmel, sehr viel Sonne und heiss. Das Zmorge ist recht gut. Schon bald heisst es Abschied nehmen. Zuerst steigen wir den Wanderweg wieder hoch, und nach einer halben Stunde erreichen wir den Jakobsweg. Durch schattige Wälder führt der Weg noch etwas hoch und später dann vorwiegend bergab bis les Sétoux. Nach kurzer Trinkpause und einer Fotosession wandern wir weiter bergab. Unterwegs treffen wir noch eine junge Pilgerin aus der Schweiz. Sie begleitet uns bis zur Gîte in Montfaucon. Rupert und ich möchten heute noch weiter, denn gestern war für uns eine kurze Etappe, und wir sind noch frisch. Nach dem Mittagessen, das bei dieser Hitze vor allem aus Flüssigkeit, sprich Wasser, besteht, wandern wir weiter. Nach 32 km erreiche ich mit einer Blase am kleinen Zehen und Rupert das schmucke Städtchen Tence. Nun wollen wir hier ein Hotelzimmer suchen. Das Hotel Post ist wegen Betriebsferien geschlossen. Im nahe gelegenen Viersterne Hotel kostet ein Doppelzimmer über 100 Euro ohne Mahlzeiten. Das ist uns zu teuer! Es bleiben noch zwei halb zerfallene Absteigen. Doch diese wollen uns kein Zimmer geben, sind offensichtlich nicht auf uns angewiesen. Was nun? Wir gehen ins Touristenbüro fragen. Die nette, junge Frau kann uns etwas ausserhalb vom Ort ein „Chambre et table d’hôtes“ für 35 Euro pro Person vermitteln. Das ist eine Art „bed and breakfast“ als Halbpension mit Nachtessen inklusiv Wein und Getränke. Die Gastgeberin von „Les Grillons“ holt uns mit dem PW in einer halben Stunde ab und wird uns morgen nach dem Frühstück wieder hierhin zurück bringen. Die super schöne Lage, sehr nette Leute, ein grosszügiges und sauberes Zimmer mit eigenem Bad, ein hervorragendes Nachtessen mit feinen Weinen und ein geruhsamer Sommerabend entschädigen uns für die anstrengende Etappe. Noch zwei Tage bis Le Puy, unglaublich!