Etappen

23. 29.08.2005
Le Tracol - Tence

 

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63. Burgos - (Ruhetag)

Kathedrale in Burgos Samstag, 08. Oktober 2005

0 km / 0 h
Burgos (Ruhetag)
Heute habe ich tatsächlich etwas länger geschlafen, bis fast um neun Uhr. In einem Café bei der Kathedrale gehe ich Zmorge essen. Dort treffe ich wieder ein paar bekannte Pilger. Sie wollen aber bald weiter ziehen. Für mich ist heute Ruhetag und meine Tochter Claudia wird mit ihrem Freund David nach fünf Uhr nachmittags am Bahnhof in Burgos eintreffen.
In Burgos hat es selbstverständlich eine Burg. Der Name wird wohl daher so heissen. Nun habe ich schön Zeit, diese zu besichtigen. Ich spaziere gemütlich auf den Burghügel hinter der Kathedrale. Der Mauer entlang erreiche ich den Eingang. Weil das Museum erst in einer Stunde öffnet, trinke ich noch einen Kaffee im der nahe gelegenen Bar. Die Besichtigung der Burg oder viel mehr was noch übrig geblieben ist, enttäuscht mich sehr! Es stehen nur noch ein paar niedrige Grundmauern, der wohl einst imposanten Burganlage. In einer Halle können Bilder von einst und auch einige gefundene Gegenstände besichtigt werden. Als Höhepunkt habe ich die Gelegenheit, mich einer Führung mit einer Schulklasse in unterirdische, von Menschenhand ausgebuddelte Höhlengänge anzuschliessen. Alle erhalten einen Overall und einen Bauhelm. Die unterirdischen Gänge gehen tief bis ins Grundwasser hinunter. Es ist allerdings nur ein kleiner, ausgebauter und abgesicherter Teil für die Öffentlichkeit zugänglich.
Bevor ich den Bahnhof aufsuche, esse ich noch zwei Tapas in der Nähe der Kathedrale und trinke gemütlich ein Bier auf der Plaza Mayor. Mein T-Touch Thermometer zeigt mir 28 Grad. Ich fühle mich wie in den Ferien.
Der Bahnhof von Burgos liegt auf der anderen Seite des Flusses Arlanzón, welcher die Stadt in zwei Teile halbiert. Mit fast schweizerischer Pünktlichkeit um 17.03 Uhr fährt der Zug aus Irun ein. Nach einem herzlichen Empfang führe ich Claudia und David zu unserer Unterkunft Pension Victoria. Nach einer Dusche spazieren wir zur Kathedrale. Während die beiden diese besichtigen gehen, trinke ich auf dem Vorplatz einen Apero. Pünktlich um neun Uhr, vorher gibt es hier sowieso nichts zu essen, lade ich die beiden in einem Restaurant ganz in der Nähe ein. Nachher aber sofort ins Bett, denn morgen kommt ein strenger Tag.