Etappen

31. 06.09.2005
Nasbinals - Espalion
32. 07.09.2005
Espalion - Golinhac
33. 08.09.2005
Golinhac - Conques
37. 12.09.2005
Cajarc - Varaire
38. 13.09.2005
Varaire - Cahors
39. 14.09.2005
Cahors - Montcuq
40. 15.09.2005
Montcuq - Saint Martin

 

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6. Blumenstein - Schwarzenburg

Weg nach Rüeggisberg Freitag, 12. August 2005

27 km / 6 h 45’
Blumenstein – Wattenwil – Riggisberg – Rüeggisberg – Schwarzenburg
Bei schönem und heissem Wetter verlasse ich Blumenstein nach einem wirklich guten Frühstück. Nach der langen Etappe von gestern weiss ich nicht so genau, wie weit ich heute komme, darum habe ich auch noch nichts reserviert für heute Abend. Bis Wattenwil verläuft der schöne Weg teilweise der Gürbe entlang mit schönen Waldpartien. In der Post hole ich einen Stempel, weil’s gestern im Bären keinen gegeben hat. Dazu muss ich allerdings eine Briefmarke kaufen, die Post darf nur mit Briefmarke abstempeln! Also kaufe ich die billigste für 10 Rappen. Nach einem tüchtigen Schluck Wasser vom Dorfbrunnen wandere ich weiter, den Berg hinauf bis Riggisberg. Den Mittagsrast verbringe ich auf einem schattigen Bänkli direkt vor der Kirche. Weil ich gut drauf bin, reserviere ich meine Unterkunft „bed and breakfast“ in Schwarzenburg bei der Familie Bähler. Bei brütender Hitze marschiere ich weiter hoch bis Rüeggisberg. Nach einem Rast bei der Klosterruine wandere ich wieder bis zur Schwarzwasser hinunter. Nach der gedeckten Holzbrücke geht es wieder hoch bis auf ein Plateau. Schwitzend und bachnass über heisse Felder erreiche ich endlich Schwarzenburg. Nach einigem Suchen finde ich endlich die sehr schöne Unterkunft in einem Einfamilienhaus-Quartier. Die Familie Bähler ist sehr nett, und ich logiere hier in einem der beiden grossen, heimeligen mit viel Holz ausgestatteten Gästezimmer. Für morgen plane ich eine kürzere Etappe und reserviere daher schon die nächste Unterkunft in einer Art Kloster. Am Abend spaziere ich gemütlich im Dorf umher. Auf der Gartenterrasse einer Pizzeria bestelle ich das Nachtessen. Nach der feinen Pizza schlendere ich noch etwas im Dorf umher, bis ich dann doch schon recht früh zur Unterkunft ins Bett gehe.