Etappen

50. 25.09.2005
Navarrenx - Aroue

 

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55. Pamplona - (Ruhetag)

Plaza del Castillo in Pamplona Freitag, 30. September 2005

0 km / 0 h
Pamplona (Ruhetag)
Ausschlafen, ausschlafen, ausschlafen, so lange wie möglich, denn ab morgen geht die lange Reise weiter und wer weiss, wann ich das nächste mal wieder länger in den Federn bleiben kann. Als erstes leiste ich mir ein halbstündiges Fussbad, das tut gut!
Beim Stadtrundgang besuche ich die Altstadt mit den Gassen bis zur Stierkampfarena, wo im Juli das berühmte Stiertreiben statt findet. Die Zitadelle, den Plaza del Castillo und die Kathedrale mit dem angrenzenden Museum sind sehenswert. Ausserdem geniesse ich es einmal, mich ohne Rucksack und ohne Wanderschuhe frei zu bewegen. Im Strassenrestaurant auf dem Plaza del Castillo fühle ich mich wie ein Tourist, wie in den Ferien.
Am Nachmittag beobachte ich auf einer Mauer das Stadttor wo die Pilger in die Altstadt eintreten. Einmal sehen, ob ich jemand kenne? Tatsächlich treffe ich einige Pilger, die ich vorgestern in Roncesvalles schon gesehen habe. Sie alle haben auf halbem Weg hierhin übernachtet. Fast alle gehen heute noch bis Cizur Menor, etwa noch eine Stunde, weiter. Offensichtlich haben die kein Interesse an der sehenswerten Stadt Pamplona. Weil es heute wieder spät Nachtessen gibt, besuche ich gleich eine Tapas Bar.
Über einer Ecke beim Plaza del Castillo hat es eine Webcam. Das kenne ich vom Internet, als mein Bruder hier stand. Nun suche ich diese, kann aber die Kamera nicht finden. Sie ist wohl zu klein und zu hoch oben.
Zum Nachtessen finde ich ein günstiges Restaurant. Aus einem Viergang Menü für 10 Euro kann man aus diversen Vorspeisen, Hauptgängen und Dessert auswählen. Mineral ist inbegriffen, eine 7dl Flasche Rotwein aus Navarra kostet zusätzlich 5 Euro. Dafür ist das Lokal mit etwas 40 Gästen bumsvoll, und die einzige Serviertochter hat einen Riesenstress und ist sehr zu bedauern. Kaum steht jemand auf, kommen neue Gäste. Das Essen und der Wein sind echt gut. Nachdem ich ein grosszügiges Trinkgeld gegeben habe, kehre ich langsam zum Hotel zurück und gehe für spanische Verhältnisse doch relativ früh ins Bett.