Etappen

51. 26.09.2005
Aroue - Ostabat Asme
55. 30.09.2005
Pamplona - (Ruhetag)
56. 01.10.2005
Pamplona - Lorca
57. 02.10.2005
Lorca - Los Arcos
58. 03.10.2005
Los Arcos - Logroño
59. 04.10.2005
Logroño - Azofra

 

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34. Conques - Livinhac le Haut

Chapelle St. Roche Freitag, 09. September 2005

24 km / 6 h
Conques – Noailhac – Agnac - St. Roch - Livinhac le Haut
Nach dem Zmorge im Kloster gehe ich In die Pilgermesse um 8 Uhr. Es sind nicht viele Pilger anwesend. Alle wollen möglichst früh starten. Ursprünglich wollte ich auch nicht in die Messe, aber irgendwie bin ich jetzt gleich hier. Es ist eine lockere Atmosphäre, so richtig familiär.
Nach dem Pilgersegen starte ich dann auch. Der Weg führt durch ein Tor zum Städtchen hinaus, über die Brücke ganz im Tal unten und anschliessend mehrere Hundert Meter steil hoch bis auf eine Ebene. Ich bin es mich langsam gewohnt, in Frankreich führt der Jakobsweg ständig auf und ab. Bei diesem Aufstieg überhole ich bereits dutzende von Pilger, die vor mir gestartet sind. Ich wähle die Variante über Noailhac, wandere aber auf einer Abkürzung am Ort vorbei. Auch nach Decazeville runter verzichte ich und wähle die kürzere Route über Agnac. Gemäss Outdoor ist Decazeville keine sehenswerte Stadt. Nun wandere ich mehrheitlich auf einer Asphaltstrasse auf einem Bergrücken allmählich bergab. Das Wetter ist wieder einmal sehr sonnig und heiss und ich geniesse die super Aussicht! Nach diesem langen Wegstück erreiche ich die viel befahrene Strasse von Decazeville nach Livinhac-le-Haut. Auf der anderen Seite führt ein steiles Strässchen hoch bis zur Kapelle St. Roche. Am Jakobsweg wurden fast sämtliche Kapellen, die früher St. Jacques (Jakobus) geweiht waren, nach St. Roche (Rochus) umbenannt, nachdem Rochus im Mittelalter die Pest besiegt haben soll. Nach einem Rast und einem interessanten Gespräch mit einem älteren Einheimischen begebe ich mich auf den Abstieg zum Lot hinunter, dort über die Brücke und dann das Städtchen Livinhac-le-Haut hoch bis zum Dorfplatz. Kurz nach 14 Uhr bin ich schon in der Unterkunft. Weil ich sehr hungrig bin, möchte ich in der Epicerie am Dorfplatz etwas einkaufen gehen. Der Laden ist allerdings noch bis 16 Uhr geschlossen. Nun heisst es im Gartensitzplatz der Gîte communal warten. Am frühen Abend esse ich mit drei deutschen, älteren Frauen ein feines Picknick mit verschiedenen Salaten.