Etappen

51. 26.09.2005
Aroue - Ostabat Asme
55. 30.09.2005
Pamplona - (Ruhetag)
56. 01.10.2005
Pamplona - Lorca
57. 02.10.2005
Lorca - Los Arcos
58. 03.10.2005
Los Arcos - Logroño
59. 04.10.2005
Logroño - Azofra

 

PDF File diese Seite
PDF File ganzes Dokument

61. St. Domingo de la Calzada - Villafranca Montes de Oca

Grenze zu Castilla y Léon Donnerstag, 06. Oktober 2005

36 km / 8 h
St. Domingo de la Calzada – Grañon – Belorado – Tosantos - Villafranca Montes de Oca
Um acht Uhr starte ich bei wolkenlosem, eisig kaltem Wetter ohne Zmorge auf die heutige wieder einmal etwas längere Etappe. Mein Ziel ist es, am Freitagabend in Burgos zu sein. Dann kann ich am Samstag dort einen Ruhetag einplanen und meine Tochter Claudia mit ihrem Freund David am Bahnhof abholen. Sie werden mich in Burgos besuchen und die eine oder andere Etappe mit wandern.
Ich marschiere nun bis Grañon und zweige dort hungrig in eine Bar ab. Hier bestelle ich ein Bocadillo mit Käse und Café solo. Das Sandwich ist so riesig, dass ich die Hälfte fürs Mittagessen einpacke. Ich setze meinen Marsch fort und schon bald verlasse ich die berühmte Provinz La Rioja und betrete die sehr grosse Region Castilla y Léon. Um ein Uhr mittags erreiche ich Belorado. Hier wäre eine von Schweizern geführte Herberge, ich möchte aber noch weiter, sonst klappt es nicht mit dem Ruhetag in Burgos. Bei einem Bier esse ich das restliche Stück des Käse-Bocadillo. Parallel immer in der Nähe der viel befahrenen N120 verläuft der Weg weiter Richtung westen durch verschiedene kleinere Ortschaften. Der Weg führt mich dann immer leicht steigend bis nach Villafranca Montes de Oca. Dieser Ort ist geprägt vom vielen Schwerverkehr der N120, die Mitten durch den Ort verläuft. Es ist lebensgefährlich hier, man muss höllisch aufpassen beim Überqueren der Strasse. Die neue Pilgerherberge ist in einem ehemaligen Pilgerhospital untergebracht.
Weil ich in Pamplona einen Ruhetag und gestern eine sehr kurze Etappe eingelegt habe, treffe ich hier wieder drei französische Pilger (Alain, Geneviève und Nadine), die ich von den kurzen Etappen vor den Pyrenäen her kenne. Es ist ein freudiges Wiedersehen nach mehreren Tagen. Weil es hier in der Lastwagenbeiz erst nach 21 Uhr Nachtessen gibt, beschliessen wir, zusammen selber zu kochen. Alain und ich gehen einkaufen. Nach dem gemeinsamen und gemütlichen Abend gehen wir müde schon bald ins Bett.