Etappen
41. 16.09.2005
Saint Martin - Malause (Bouillan)
Saint Martin - Malause (Bouillan)
42. 17.09.2005
Malause (Bouillan) - Miradoux
Malause (Bouillan) - Miradoux
43. 18.09.2005
Miradoux - Castelnau sur l'Auvignon
Miradoux - Castelnau sur l'Auvignon
44. 19.09.2005
Castelnau sur l'Auvignon - Seviac
Castelnau sur l'Auvignon - Seviac
45. 20.09.2005
Seviac - Arblade le Haut (Nogaro)
Seviac - Arblade le Haut (Nogaro)
46. 21.09.2005
Arblade le Haut (Nogaro) - Aire sur l'Adour
Arblade le Haut (Nogaro) - Aire sur l'Adour
47. 22.09.2005
Aire sur l'Adour - Arzacq Arraziguet
Aire sur l'Adour - Arzacq Arraziguet
48. 23.09.2005
Arzacq Arraziguet - Arthez de Bearn
Arzacq Arraziguet - Arthez de Bearn
49. 24.09.2005
Arthez de Bearn - Navarrenx
Arthez de Bearn - Navarrenx
50. 25.09.2005
Navarrenx - Aroue
Navarrenx - Aroue
|
|
|
|
45. Seviac - Arblade le Haut (Nogaro)
Dienstag, 20. September 2005
38 km / 10 h
Seviac – Eauze – Manciet – Nogaro – Arblade le Haut (Nogaro)
Woran erkennt man einen Schweizer? Der alte Verkäufer spricht mich sofort in Baslerditsch an und fragt mich, ich sei doch Schweizer, und woher ich komme? Da staunte ich nicht schlecht, nach so langer Zeit und völlig unerwartet wieder einmal Schweizerdeutsch zu hören. Der etwa 70 jährige Verkäufer erzählt mir, er sei Armagnac Bauer, sein Vater sei vor über 80 Jahren aus der Schweiz, aus Basel hierhin ausgewandert. Er selber sei noch nie in der Schweiz gewesen, aber sein Vater hätte mit ihm ausschliesslich Schweizerdeutsch gesprochen. Ich erzähle ihm auch ein wenig über mich und kaufe ihm einen Flachmann mit 2 dl 23 Jährigen Armagnac ab.
Der Armagnac Bauer erklärt mir auch, wo ich ein Lebensmittelgeschäft finde. Nachher wandere ich weiter, denn der heutige Weg ist noch sehr lang. Nach weiteren 4 km Picknickhalt und sofort wieder weiter. Über viele schöne Wege erreiche ich die von der Autorennstrecke geprägte Stadt Nogaro. Die Luft ist zwar besser als ich so dachte, aber man hört die Rennboliden in der ganzen Stadt sehr deutlich. Fast täglich finden hier Testfahrten statt. Ich bin froh, nicht in der Gîte, nahe vom Autodrome zu übernachten. Auf einer Asphaltstrasse verlasse ich Nogaro Richtung Süden. Nach rund zehn Stunden und 38 km erreiche ich die wunderschöne Unterkunft Chambre et Table d’Hôte l’Arbladoise in Arblade-le-Haut. Die lange Etappe hat sich gelohnt, denn hier bin ich in der wohl Besten Unterkunft des ganzen Weges. Besitzer dieses schlossähnlichen Herrschaftshaus in einem wunderschönen, gepflegten kleinen Park ist ein Elsässer Ehepaar. Sie sprechen daher auch gut deutsch. Selbstverständlich habe ich hier ein grosses, sauberes Einzelzimmer. Das reichhaltige Nachtessen mit Apéro, kräftigem Rotwein und Kaffee mit Armagnac erhalte ich mit vier weiteren Gästen und dem Wirtepaar im gediegenen Jagdsäli. Nachdem wir sehr verwöhnt wurden, gehe ich müde aber sehr zufrieden ins Bett.



